Ein gesunder Darm beeinflusst Verdauung, Immunsystem, Energiehaushalt, Hormone, Haut und das vegetative Nervensystem. Gerät dieses System aus dem Gleichgewicht, können vielfältige Beschwerden entstehen, die weit über den Bauchraum hinausreichen.
Diese Symptome treten häufig einzeln auf – noch häufiger aber in Kombination – und weisen dann auf eine tieferliegende Störung im Verdauungssystem hin.
Der Darm steht in enger Verbindung mit nahezu allen Strukturen des Körpers. Ist er gereizt, entzündet oder in seiner motilen Funktion eingeschränkt, kann dies zu faszialen Spannungen, vegetativen Reaktionen und funktionellen Störungen führen, etwa im Bereich von:
Umgekehrt können osteopathische Läsionen – z. B. im Becken, an der Wirbelsäule oder am Diaphragma – die Beweglichkeit, Durchblutung oder nervale Versorgung des Darms beeinträchtigen und so Verdauungsbeschwerden verstärken.
Genau hier entfaltet die Verknüpfung von Darmtherapie und Osteopathie ihre besondere Wirkung:
Diese ganzheitliche Betrachtung macht die Darmtherapie zu einem wertvollen Bestandteil der osteopathischen Arbeit.